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National Championship Air Races 2005

Reno / Nevada

- von Gerhard Schmid -

466,3 mph - das sind 750 km/h. So schnell flog John Penney im letzten Lauf der 2005 National Championship Air Races. Für John war es der dritte Sieg und er brachte damit Lyle Shelton's berühmte Grumman Bearcat "Rare Bear" zum insgesamt neunten Mal seit Bestehen der Reno Air Races auf den ersten Platz. Damit ist für die Fans des beliebten Rennteams klar: The Bear is back!!!

Von den neun Teilnehmern des Unlimited Gold Races am Sonntag flogen sieben mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von über 400 mph um den 8,4803 langen Kurs, der von neun Pylons markiert wird. Damit wird deutlich: Die Unlimited Gold Races sind die schnellste Motorsportart der Welt.

Und ganz nebenbei - einen Unlimited Racer im Rennen zu fliegen ist auch nicht ganz billig. So verbrennt zum Beispiel "Rare Bear" mit ihrem ca. 4.000 PS starken Motor bei Vollast pro MINUTE rund 35 Liter sündhaft teures, hochoktaniges Flugbenzin zzgl. ADI, NOx und einer nicht unerheblichen Menge Öl.


#5 Bob Button's P-51D Mustang #7 "Voodoo" fällt sofort durch ihre sehr auffallende Lackierung ins Auge. Hier wird Bob von der Bodenmannschaft angegurtet. Der Strohhut wird wenig später durch den vorgeschriebenen Helm ersetzt.
#99 Der fünffache Space-Shuttle Pilot Robert "Hoot" Gibson klettert in das Cockpit von Mike Keenum's Hawker Sea Fury #99 "Riff Raff".
#5 Hier rollt Bob zum Rollhalt 08 für das Qualifying. Leider schied er bereits wenig später nach einem "Mayday" aufgrund Motorproblemen aus. Die Races 2005 waren für das Team Voodoo damit gelaufen noch ehe sie richtig begonnen hatten.
#99 Hoot fliegt stets sehr gleichmäßig auf der Ideallinie. Dabei bleibt er in einer für Fotografen angenehmen Entfernung zum Pylon. Danke, Hoot! 423,6 mph genügten für den vierten Platz.
#20 Obwohl Dan Martin's P-51D #20 "Ridge Runner" äußerlich recht serienmäßig wirkt, gehört sie doch zu den ganz schnellen Mustangs im Feld. Dan war im Qualifying 443 mph schnell. Das war die drittschnellste Zeit.
#105 Neben Brent Hisey's "Miss America" trägt auch Stewart Dawson's Hawker Sea Fury #105 passend zum Namen "Spirit of Texas" einen recht patriotischen Anstrich. Mit 430,4 mph belegte Stewart den dritten Platz.
#20 Im finalen Rennen am Sonntag schied Dan in der dritten Runde mit Motorproblemen aus. Zuvor hatte er sich ein spannendes Rennen mit Stewart Dawson im Cockpit von "Spirit of Texas" geliefert.
#8 Sie zählt zu den ganz schnellen im Feld der Unlimiteds: "Dreadnought" - die mächtige, von einem R-4360 28 Zylinder Sternmotor angetriebene und von Brian Sanders gesteuerte Sea Fury belegte mit 448,8 mph Platz 2.
race Hier das Duell "Ridge Runner" / "Spirit of Texas". Dan Martin's Mustang zeigt einen deutlichen Kondensstreifen. Er entsteht durch destilliertes Wasser, das zur besseren Kühlung auf die Wärmetauscher im Bauch der P-51 gesprüht wird.
#77 Die berühmte Grumman F-8F2 von Lyle Shelton wird für den Start vorbereitet. Die Bodenmannschaft wirft letzte prüfende Blicke in die Fahrwerksschächte. Pilot ist wieder einmal der erfahrene John Penney.
#103 Den achten und letzten Platz im Finale belegte Fred Cabanas mit der #103 "Conch Fury". Für das erste Jahr der Teilnahme bei den Races ist das Finale in der Gold Gruppe ein bemerkenswerter Einstieg...
#77 Nach einer langen Durststrecke mit vielen technischen und auch finanziellen Problemen ist "Rare Bear" endlich wieder ganz oben. Hier rollt John Penney zum Start. Deutlich ist das durch die Verkürzung der Tragflächen sehr klein gewordene Querruder zu erkennen.
#911 Das weiche Abendlicht bringt die farbenfrohe Lackierung der doppelsitzigen Hawker Sea Fury #911 "September Pops" zur Geltung. Sie ist eine von drei Unlimited Racern, die Mike Brown jedes Jahr nach Reno bringt.
#77 #77 "Rare Bear" passiert den Home Pylon. Die kurzen Tragflächen und die versiegelten Landeklappen sind gut zu erkennen. Und auch die typische schwarze Ölspur an der Rumpfunterseite...
#911 Letzte Wartungsarbeiten am Abend. Die Mechaniker prüfen immer und immer wieder. Auch kleineste Mängel werden behoben. Eine gute Vorbereitung für den nächsten Tag ist schon die halbe Miete...
#77 Mit 466,3 mph war John Penney fast 20 mph schneller als "Dreadnought". Es war der neunte Sieg, den das Team um Lyle Shelton mit der berühmten Bearcat seit Bestehen der Reno Air Races erzielen konnte und der dritte Sieg für John Penney.
#911 400,1 mph war "September Pops" am Sonntag schnell und belegte damit den 7. Platz. Am Steuer war Dan Vance, der zweite Pilot neben Besitzer Mike Brown.
#77 Und so sieht die Oberfläche eines Flugzeuge aus, das eben noch mit 750 km/h um die Pylons gejagt ist.
#117 Bill Rheinschild hat nur noch ein Flugzeug in den Races seit er seine schnelle Mustang "Risky Business" restaurieren läßt. Aber auch mit seiner Sea Fury #117 "Bad Attitude" fliegt er im Gold mit...
#7 Dagegen fand die nunmehr schon mehrere Jahre andauernde Pechsträhne beim Team Strega kein Ende. Gut vorbereitet war Bill "Tiger" Destefani mit seiner schnellen Mustang angereist...
#117 ... und Bill belegte in diesem Jahr den sechsten Platz mit einer Geschwindigkeit von 403,5 mph.
#7 ...doch bei den ersten Testflügen wurde Metallabrieb im Ölfilter gefunden. Strega-Pilot Curt Brown, der zweite Space-Shuttle-Pilot in der Unlimited Class, wartete geduldig das Ergebnis der Überprüfungen ab...
#13 Ezell Nelson fliegt hier mit der Sea Fury #13 "Fury" das zweite Flugzeug, das der erfahrene Warbird-Pilot Howard Pardue in den Unlimited Races hat. 414,1 mph brachten für Ezell den 5. Rang.
#7 Als der Motor zerlegt war stand fest: Die Lagerschalen der Kurbelwelle hatten einen Materialfehler. Doppeltes Pech: Die Lagerschalen des Ersatzmotors stammten aus der selben Serie...
race Blick auf den Rennkurs von der Publikumstribüne aus gesehen. Über den gesamten Kurs mit seiner Länge von 8,4803 Meilen kann der Zuschauer die Unlimited Racer verfolgen.
#7 So mußten sich die Fans damit begnügen, den sechsfachen Unlimited Gold Gewinner und Top-Favoriten des Jahres 2005 in der schattigen Pit zu betrachten.

Hier geht's weiter zu   >>>Teil 9

 

 

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