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National Championship Air Races 2005

Reno / Nevada

- von Gerhard Schmid -

In den ersten Jahren der Reno Air Races war die Anzahl der teilnehmenden Unlimited-Racer noch im einstelligen Bereich und so war die Aufteilung in unterschiedliche Leistungsklassen anfangs nicht nötig. Im Laufe der Jahre stieg die Teilnehmerzahl und auch die Leistungsunterschiede wuchsen, da einige Teams ihre Maschinen stark modifizierten. Geschwindigkeitsunterschiede von mehr als 150 mph zwischen dem Sieger der Gold Class und dem Letzplatzierten der Bronze Class sind durchaus üblich.

Die Silver Class bildet das Mittelfeld der Teilnehmer. Zwischen 350 und 410 mph lagen in diesem Jahr die Geschwindigkeiten der neun Teilnehmer. Und auch der einzige zweimotorige Teilnehmer der Reno Races, Michael Brown's mächtige Grumman F-7F Tigercat "Big Bossman" fliegt in dieser Klasse.


#1 Zweimotorige Flugzeuge sind eine Seltenheit bei den Reno Air Races. Sie erreichen meist nicht die erforderliche Qualifying Speed von 300 mph. Michael Brown's Grumman F-7F Tigercat ist schnell genug für die Silver Class.
#114 Nur 0,4 mph schneller als Stephen Patterson war mit 410,4 mph der erfahrene Rennpilot Matt Jackson im Cockpit der Sea Fury "Argonaut", die den Sanders-Brüdern gehört. Damit war Matt der schnellste Teilnehmer der Silver Class.
#1 Leider ist es hier nicht möglich, den unglaublichen Sound der Tigercat #1 "Big Bossman" wiederzugeben. Sie klingt souverän, überlegen, einfach gewaltig. Und sie ist bildschön...
duel Stephen Patterson und Matt Jackson beim Kampf um die Plätze. Solche Duelle um jeden Meter bringen die Zuschauer auf den Tribünen in Stimmung.
#1 Leider blieb auch die Tigercat #1 nicht von Pannen verschont. Hier wird sie nach einem "Mayday" vom Pace Plane zur Landung eskortiert.
#14 Howard Pardue ist ein langjähriger Teilnehmer der Reno Air Races. Seine Grumman F-8F Bearcat ist weitgehend serienmäßig. Hier startet er den Motor unter deutlicher Rauchentwicklung. Ihr starker Ölverbrauch gab der Bearcat bereits vor 60 Jahren den Beinamen "Oilcat".
#1 Zurück auf dem Vorfeld steht die Bodenmannschaft bereit um den Fehler zu beheben. Der Pilot Dan Vance sitzt noch im Cockpit. Im Finale am Sonntag erreichte Besitzer und Pilot Mike Brown mit 371,7 mph den sechsten Platz im Silver.
#14 Während der ersten sechs Jahre (1964-69) wurde die Unlimited Class von den Bearcats dominiert. Und auch eine "Stock-Bearcat" wie Howard Pardue's #14 ist mit 390 mph für den dritten Platz im Silver Race gut.
#22 Am Abend nach den Rennen gibt es bis zum Einbruch der Dunkelheit noch regen Betrieb auf dem Vorfeld. Immer wieder werden Racer aus den Pits geholt um Motortestläufe durchzuführen. Hier die Mustang #22 "Merlin's Magic".
#14 Dieses Bild ist eine Vergrößerung. Zu beachten ist die rechte Landeklappe. Deutlich zu sehen ist hier, daß sich während des Rennens die Beplankung der Oberseite ablöst...
#22 #22 "Merlin's Magic" im Rennen. 355,6 mph schnell war Bill Eberhardt im Finale. Damit belegte er den siebten Platz im Silver Race - hinter der Tigercat #1 "Big Bossman".
#31 "Speedball Alice" ist eine der weitgehend originalbelassenen Mustangs im Teilnehmerfeld. Art Vance, der leider Ende 2005 bei einem Absturz mit einer F-6 Hellcat ums Leben kam, erreichte mit seiner Mustang #31 den achten Platz. Er war 354,6 mph schnell.
#9 #22 Jimmy Leeward mit seiner #9 "Cloud Dancer" kennen wir schon aus der Bronce Class. Hier befindet er sich zusammen mit #22 "Merlin's Magic" in einem Rennen. Während der Renntage kann man innerhalb der Klassen auf- und absteigen.
#31 "Speedball Alice" diente auch als Pace Plane. Hier steigt Ron Buccarelli, Eratzpilot für "Rare Bear" und Besitzer der stark modifizierten Mustang "Precious Metal" (siehe Reno Races 2004) auf den Passagiersitz. Im Pace Plane Einsatz half er u. a. bei der Notlandung der Tigercat "Big Bossman".
#47 Die gelbe P-51D Mustang "Ole Yeller" war über viele Jahre Bob Hoover's persönliches Showflugzeug. Vor wenigen Jahren wurde sie von John Bagley erworben, der hier gerade den Fallschirm anlegt.
#50 Ike Enns haben Sie schon in der Preview beim Motortestlauf seiner P-51D "Miracle Maker" gesehen. Hier rollt Ike zum Start. Im Finale war er 374 mph schnell und belegte damit den vierten Platz.
#47 John Bagley hat die Mustang in der originalen und legendären Lackierung von Bob Hoover belassen. Mit 373,7 mph landete John auf dem fünften Platz.
#28 Am Abend unternimmt Ike gerne noch Vergnügungsflüge. Hier mit einem Passagier auf dem hinteren Sitz.
71 "Southern Cross", eine der zahlreich vertretenen Hawker Sea Furies, gehört Stephen Patterson. Er hat sie von John Bagley erworben als dieser die Mustang "Ole Yeller" gekauft hat.
#81 Die einzige originale TF-P-51D, also eine Trainer-Ausführung mit Doppelcockpit, in den Races ist die #81 "Lady Jo". Seit Jahren wird diese Maschine von Rob Patterson geflogen. 352 mph genügten allerdings nur für den letzten Platz dieser Klasse.
#71 #71 "Southern Cross" bei der Landung. Die Landeklappen sind vollständig ausgefahren. Deutlich iat auch das robuste Fahrwerk zu erkennen. Die Sea Fury wurde für den Einsatz auf Flugzeugträgern gebaut.
#81 Geschwindigkeit ist nicht alles - "Lady Jo" glänzt dafür mit Schönheit. Die Mustang befindet sich in erstklassigem Zustand.
#71 410 mph beim Finale am Sonntag reichten für den zweiten Platz in der Gruppe Silver. Damit konnte Stephen Patterson die Rennwoche sehr erfolgreich abschließen.
Ramp Fertig zum abendlichen Foto-Shooting: Mustangs und eine Sea Fury präsentieren sich auf dem Vorfeld im besten Licht...

Hier geht's weiter zu   >>>Teil 8

 

 

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